Archiv für das Tag 'Österreich'

Aug 05 2009

Transalp Fahrradtour Salzburg – Udine

Abgelegt unter MTB Ausflüge,Radtour

3 Tagestour mit dem Fahrrad von Salzburg nach Udine, retour per Zug

Die Meisten fahren nach Udine um Mode und Schuhe zu kaufen und rasen dazu mit dem Auto auf der Tauernautobahn Richtung Süden. Es geht aber auch anders. In drei Tagen erreicht man die Metropole des Friauls über mehrere Alpenpässe mit dem Rad. So geschehen vom 31. Juli 2009 bis zum 02. August 2009.

Ausrüstung: Hardtrail MB (ist auch mit RR gut möglich!), Rucksack mit Regenjacke, Ersatzdress, T-Shirt, Shorts und Flipflops. Zahnbürste, Gesäßcreme und Sonnencreme obligatorisch.

Routenbeschreibung:

1.Tag

Abfahrt Salzburg an der Salzach zum Ursteinstaudamm, an der Königseeache nach Sankt Leonhard und am Radweg auf der Bundesstrasse zur Grenze Hangender Stein. Weiter über Marktschellenberg nach Berchtesgaden (B305), beim Bahnhof Richtung Ramsau abbiegen und dieser Straße (B20) flogen; leider kein Radweg für ca. 6 km. In Ramsau die Abzweigung zum Hintersee wählen und dann die kleine Landesstrasse hinauf zum Hintersee benützen (Variante für Vollblut MB-Fahrer ist der kleine Wanderweg der vor dem Anstieg rechts abzweigt). Nach dem Hintersee kommt ein großer Parkplatz und nun beginnt die Hirschbichl Staatsstraße. Die asphaltierte Strasse (auf den Schotterwegen istradfahren verboten!) führt uns über mehrere Rampen (bis zu 23% Steigung!) auf den Hirschbichl 1.183m. Genauso steil geht es bergab nach Weißbach bei Lofer. Auf dem Saalachtalradweg fahren wir nach Saalfelden und weiter nach Maishofen. Dort geht der Abzweiger links zum Zeller See.  Auf der Thumersbacher Seite (L247) tangieren wir den See und biegen dann links nach Bruck a.d.G. ab, durch den Ort und gerade weiter ins Fuscher Achental. Der Radweg führt bis Fusch und dann gehts auf der Landesstrasse bis Ferleiten. Dort beziehen wir direkt am Wildtierpark in einem alten Bauernhaus ein einfaches aber ordentliches Quatier (Anmeldung über das Restaurant beim Tierpark).

Fahrtstrecke: 106,4 km
Höhenmeter: 1.425 hm

Höhenprofil

Höhenprofil

2. Tag

Der König Glockner wird in Angriff genommen und mit pravour gemeistert. Nachdem wir das Fuscher Törl erreicht haben, fahren wir gleich zur Fuscher Lacke weiter, um dort Kaffee und Kuchen zugeniesen (Preise und Portionen sind super!). Dann gehts noch rauf zum höchsten Punkt, dem Hochtor 2.500 m! Rasante Abfahrt nach Heiligenblut und auf der B 107 weiter bis nach Winklern (teilweise Radweg vorhanden). Der nächste Anstieg führt auf den Iselsberg (1.204 m), die Grenze zu Osttirol. Ist fast der Talboden erreicht, biegt man im Kreisverkehr Nussdorf-Debant nach links Richtung Oberdrauburg. Danach in Dölsach von der Bundesstrasse rechts weg durch ein paar Häuser an die Drau und dem Radweg R1 16 km nach Oberdrauburg folgen. Dort wartet mit dem Gailbergsattel der letzte Anstieg für diesen Tag. Humane 10 % auf ca. 6 km und der Sattel mit knapp 1.000 m ist rasch bezwugen. Durch sanfte Kurven erreicht man das Kärnter Gailtal mit dem Ort Kötschach-Mauthen. Übernachtung im Hotel Erlenhof (nach Brücke links) in einem sehr schönen Zimmer und mit einem fantastischem Abendessen.

Fahrtstrecke: 104,6 km
Höhenmeter: 2.220 hm

Höhenpofil

Höhenpofil

3. Tag

Nun liegt nur mehr ein Alpenpass zwischen uns und Ialien. Die Karinschen Alpen passieren wir über den Plöckenpass (zwei Tunnel und mehrere Gallerien, teilweise 13% Steigung). Danach rollen wir fast unglaubliche 45 km bergab nach Tolmezzo. Von dort noch ein kurzer Aufstieg zum Cavazza See, danach runter nach Gemona und dann befinden wir uns in der absoluten Tiefebene. Die Berge liegen bei einem Schulterblick mit einem beeindruckenden Panorama hinter uns und wir ziehen über die Bundesstrasse Udine entgegen. Diese ca. 25 km lange, realtiv eintönige Strecke gib uns nochmals die Möglichkeit, das hinter uns liegende revue passieren zu lassen und ehe wir uns versehen strahlt uns das Ortsschild von Udine entgegen. Der Bahnhof ist schnell gefunden und dann versuchen wir ein Ticket zu ergattern, gar nicht einfach, es gelingt uns mehr recht als schlecht! TIP: von Österreich aus die Tickets kaufen und die Reservierung tätigen. Im Zug wird nochmals alles besprochen, jeder berichtet seine ganz persönlichen Eindrücke und Erfahrungen….

Fahrtstrecke: 100,9 km
Höhenmeter: 890,0 hm

Höhenprofil

Höhenprofil

Hier noch ein paar Fotos:

Radausflug_09_Matthias

Keine Kommentare

Jun 20 2009

Sommersonnenwende am Gamskarkogel 2.467m (Gasteinertal)

Abgelegt unter Bergtour

Zum längsten Tag und der kürzesten Nacht im Jahr, am 21. Juni, werden in den Hohen Tauern, genauer im Gasteiner Tal jedes Jahr die Sonnwendfeuer angebrannt. Entstanden in der keltischen Mystik und bei der Christianisierung oftmals als “Johannisfeuer” übernommen, leuchten an diesem besonderen Wochenende die Berggipfel. Diverse Vereine und Gruppen nehmen den oft beschwerlichen Weg zu den markantesten Gipfel des Tales in Angriff um dort wunderschöne Lichterketten entlang der schroffen Bergsilhouette zu inszenieren.

Die Alpenvereinsektion Bad Gastein ist für die Feuer am Gamskarkogel (höchster Grasberg Europas mit der ältersten Schutzhütte Österreichs direkt auf dem Gipfel) auf 2.467 m verantwortlich.

Franz und ich nehmen am späten Abend den Aufstieg von Hofgastein aus an. Mit dem Auto fahren wir bis zum Annencafe (1.074 m) hoch und stellen es am Straßenrand vor dem Schranken der Forststraßezur Rastötzenalm (1.743 m) ab. Zu dieser gelangen wir dann teils auf der Straße teils auf einem Steig. Hier kann man sich dann zwischen dem “alten” und dem “neuen” Weg entscheiden. Der Neue biete im oberen Teil eine schöne Aussicht ins Gasteinertal, der alte Weg quert reizvoll die gesamte Nordflanke. Wir entscheiden uns aufgrund der Schneedecke (beginnend ab 1.800 m) für den Alten. Bei Schneefall und einer steifen Brise wird uns auf den letzten Metern zum Gipfel/Hütte noch so richtig kalt. Aber Gott sei Dank hat der Hüttenwart Richi schon schön warm eingeheizt. Pünktlich um 22.00 Uhr wir das Feuer entzunden, eine kleine Privatvorführung fürinsgesamt acht Personen. Die Sichtweite liegt bei weniger als 10 Meter. Gerade deshalb erfreut uns der Schein desFeuers um so mehr. Danach gibt es ein leckeres Kartoffelgröstel mit Gamswurst.

Am nächsten Tag steigen wir nach einem gutem Frühstück gemeinsam ins Tal ab. Trotz desunwirtlichen Wetters war es wirklich eine gelungene Bergtour. Zitat Franz: “schiach ko a sche sein”!

M.

Sonnwend_09

Keine Kommentare

Feb 11 2009

Trifest 2009, Hallein

Abgelegt unter Nützliches & Gefundenes

Vom 27. – bis zum 29 März findet in Hallein bei Salzburg die Triathlon Messe “Trifest” statt.  2 Tage lang Seminare und Ausstellungen zum Thema Trtiathlon. Kling sehr interessant, vor allem wenn man im Raum Salzburg wohnt und keine weite Anreise vor sich hat.

Hier gehts zu offiziellen Trifest Webseite 

Keine Kommentare