Archiv für die Kategorie 'Skitour'

Mai 01 2010

Skitourenwochenende Venedigergruppe

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Gipfel Großer Geiger

Essener Rostockerhütte – Großer Geiger 3.360m – Kürsinger Hütte – Großvenediger (Aufgrund schlechtem Wetter am Gipfel der großen Geigers abgebrochen)

Teilnehmer: Schellhorn Franz, Henisch Franz, Lindbichler Paul, Strasser Peter, Matthias Erhart

Freitag 30.04.2010
Anreise ins Virgental, beim Aufstieg zur Essener Rostockerhütte scheint zuerst noch die Sonne aber es zieht leider schon zunehmend zu. Als wir die Essener Rostocker Hütte erreichen beginnt es zu regnen. Die Hütte ist toll, sie bietet alle Annehmlichkeiten die man sich wünschen kann. Das Hüttenwirteehepaar versorgt uns reichlich mit wunderbarem Essen. Kurze Lagebesprechung, das schlechte Wetter beunruhigt uns zunehmend, müssen wir morgen die Tour bereits abbrechen? Nach einem Schlummerbierchen legen wir uns in unser neu renoviertes Zimmer, fantastisch!

Samstag 01.05.2010
Nach einem ausgiebigen Frühstück nutzen wir das halbwegs gute Wetter und nehmen den Anstieg zum Großen Geiger in Angriff. Auf der Kürsingerhütte haben wir bereits abgesagt. Der Nebel würde eine Abfahrt über das Obersulzbachkees zu gefährlich gestalten. Am Maurerkees fällt kurz dichter Nebel ein und wir gehen quasi blind am Gletscherbruch vorbei und über den Gletscher. Kurz bricht die Sonne durch und wir können den Gipfel wunderbar vor uns erkennen. Starker Wind und wieder dicht einfallender Nebel lassen auf dem Gipfel keinen Panoramablick über die herrliche Bergwelt zu. Wie gehts weiter? Option 1, zur Johannishütte um am nächsten Tag doch noch den Venediger besteigen oder Variante 2, wieder zur E.Rostocker abfahren und die Tour vorzeitig abbrechen. Der Nebel ist zu dicht und wir entscheiden uns für den Abbruch. In einer dicken Suppe geht es Richtung Maurertal, wir können uns gerade mal an der Aufstiegspur nach unten tasten. Im Tal unterschreiten wir die Nebelgrenze und haben wieder Sicht. Die Hütte ist schnell erreicht, wir haben Zeit und kehren nochmals gemütlich ein. Abstieg zum Auto und heimfahrt nach Gastein.
Eine, trotz dem bescheidenen Wetter, wunderschöne Tour, in einem sensationellem Tourengebiet. Die Hütte ist wirklich toll und die begehbaren Gipfel reihen sich geradezu nebeneinander. Sehr empfehlenswert!

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Apr 05 2010

Skitour Kreuzkogel (2.686m) übers Thomaseck (2.300m)

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Der für dieses Wochenende geplante Ausflug ins Ortlergebiet (Königsspitze und Monte Cevedale) wurde aufgrund des schlechten Wetterberichtes abgesagt. Nach starken Niederschlägen (Schneegrenze bei ca. 1.2oom) in der Nacht präsentiert sich ein herrlicher Tag mit Kaiserwetter. Laut Panoramakamera ist die Goldbergbahn in Sportgastein wegen technischer Probleme außer betrieb. Super, dann gehe ich halt über den Rathausberg zu Fuß nach Sportgastein.
Die Tour beginnt mit dem Aufstieg aufs Thomaseck beim Gasteiner Heilstollen 1.280m). Nach einem kurzen Stück auf dem Weg der Nordabfahrt zweigt rechts der Peter-Sika-Weg in den Wald ab. Auf diesem steige ich durch den Böckwald bis zur Trafostation der Sbg. AG und komme da wieder auf die Nordabfahrt (1.700m). Wieder den Weg entlang, an den Eiszapfen bei der Langen Rinne vorbei, bis zu einem Platzerl. Die Nordabfahrt geht südlich rechts hinauf, ich halte mich östlich Richtung Gamsstuben und Haitzingalm. Die verfallene Alm ist erreicht und ich gehe über den schönen verschneiten Almboden ins Wildenkar. Bei der ersten steinernen Lawinenverbauung geht es dann nach rechts in den steilen Nordhang (Achtung bei Lawinengefahr!) des Thomasecks. Nach einigen Spitzkehren komme ich zur Eisenbahnerhütte. Nun über den sanften Westhang hin zum Gipfel. Das traumhafte Panorama des gesamten Rathausberges liegt nun vor mir. Der Skilift dürfte auch wieder in Betrieb sein, einige Variantenfahrer kommen mir entgegen. Nun spure ich, im doch schon recht tiefen Pulverschnee (ca. 40 cm Neuschnee), südlich Richtung Honigleitenkopf (2.438 m), den ich aber kurz vor dem Gipfel in der Westflanke tangiere und unterhalb des Keuchenkogel (2.490 m) auf die Keuchenscharte (2.461m) (sehr steiles Gelände, Achtung bei Lawinengefahr!) quere. Nun über zwei Steilstufen hinauf zur Einfahrt der Skiroute Nordabfahrt danach über einen sanften Nordhang direkt zum Gipfel des Kreuzkogels (2.686 m), den ich nach 2 ¾ Stunden erreiche.
Für die Abfahrt gibt es mehrere Möglichkeiten, nördlich den Keuchengraben und die freien Hänge Richtung Thomaseck, südlich ins Weissenbachtal (nur für Kenner!) oder westlich über die Skiabfahrt nach Sportgastein.
Die Tour bis zum Thomaseck (normale Gehzeit ca. 2 Std.) ist eine eher leichte Tour, man benötigt aber eine gute Grundkondition, für die Weiterführung zum südlich gelegenen Kreuzkogel benötigt man durchaus noch einige Reserven (für die 1.500 hm Aufstieg ist mit ca. 3 ½ – 4 Stunden zu rechnen).

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Jan 16 2010

Skitour Geißkarkopf 2.385m (Goaßinger)

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Seit Jahren schaue ich bei jeder Fahrt nach Gastein in Laderding auf die Waldschneise unterhalb der Laderdinger Almen. Irgendwie verlockend für eine Skitour. Schellei und Henei denken sich das selbe, also auf geht´s auf den Goaßinger. Das Auto stellen wir bei der neuen Geschiebewehr beim Kampbach oberhalb Laderding ab (860m). Der Aufstieg führt uns zuerst eine Zeit der Forststraße entlang bis zum besagten Schlag. Dort über Almwiesen und kurze Waldpassagen auf die Laderdinger Alm (1.550m). Pause bei der Kehreralm. Der normale Anstieg würde nun westlich in den Bürgerwald, zu einer Jagdhütte und infolge auf´s Hörndl 1.972m führen. Wir entscheiden uns für eine direktere Variante (Aufgrund der absoluten sicheren und schneearmen Verhältnisse!!!) und gehen hinter der Kehreralm den Sommerweg in den Graben und steigen diesen bis zur Waldgrenze immer steiler werdend hinauf (ca. 40° Steigung = 85% Gefälle!) kanpp unterhalb des Westrückens queren wir nach rechts aus der Rinne (zu steil und unsicher) und gelangen über eine Steilstufe auf den Rücken des Hörndl auf 1.990m. Nochmals eine kurze Pause bevor die elendslange, sehr steile und total abgeblasene vereiste Westflanke in Angriff genommen wird. Diese fast 400 Höhenmeter verlangen uns nochmals einiges ab und umso glücklicher sind wir am Gipfel. Ein traumhaftes Panorama und eine gigantische Fernsicht entschädigen den doch recht anstrengenden, fast fünfstündigen Anstieg. Die Abfahrt über die Westflanke würde ich als eher nicht lohnend bezeichnen. Dafür wagen wir die Einfahrt in die nordseitige eingewehte Aufstiegsrinne und werden mit traumhaftem Pulver belohnt. Ab den Almen fahren wir wegen dem quasi fehlenden Schnee auf der Straße ins Tal.

Geißkarkopf_10

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Dez 31 2009

Silvesterskitour Hüttenkogel 2.231m

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Die letzte Skitour im alten Jahr führt uns auf den Hüttenkogel in Bad Gastein am berühmten Graukogel (Austragungsort der Alpinen Ski WM 1958). Der Ausgangspunkt ist der Schachenbauer 1.300m von dem wir zunächst auf der Piste bis unterhalb der Zehentner Hütte aufsteigen. Nun zweigen wir rechts in die unpräparierte Herrenrennstrecke (schwarze Piste) ab. Über drei recht steile Hänge kommen wir wieder zur Piste, wiederum rechts halten in die Zimburgabfahrt. Zwei Hänge und man hat bei ca. 1.900m das freie Gelände erreicht. Die letzten 300 Höhenmeter ist man dann ich der unberührten Natur, oberhalb der Waldgrenze mit einem wunderschönen Panorama. Nach ca. 1 1/2 Stunden Gesamtzeit erreichen wir das Gipfelkreuz mit dem Kriegerdenkmal. Aufgrund der schlechten Schneeverhältnisse halten wir uns bei der Abfahrt südlich um in eine der meist eingewehten Rinnen zu gelangen. Dort haben wir annehmbaren Pulver bis zur Berghütte in die natürlich beim Boris eingekehrt wird. Rest der Abfahrt auf der Piste.

Silvestertour_09

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Dez 26 2009

Stefanieskitour Grinnköpfl 1.707m

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Traditionell brechen wir jedes Jahr am Stefanietag zu einer Skitour auf. Meist erlauben Schneeverhältnisse und Lawienensituation keine Touren in den Hohen Tauern und so fällt heuer unsere Wahl auf das Grinnköpfl. Ein Tour über Almwiesen und kurze Waldstücke, auch gut geeignet bei wenig Schnee, in den Salzburger Schieferbergen.
Der Ausgangspunkt ist der Parkplatz der Rodelbahn Grünegg direkt unterhalb der Kirche von Dienten 1.035m. Ein kurzen Stück geht man auf der Rodelbahn bevor man oberhalb der Jausenstation Grünegg bei einer Weggabelung nach links abbiegt. Dort durchquert man rechter Hand ein kurzes Waldstück bevor man auf herrlichen Hängen weiter bergauf steigt. Es folgt danach nochmals ein Waldstück über das man den Ostrücken erreicht. Von dort südwestlich zu der Gipfelkuppe auf 1.707m. Wir haben inkl. einer kleinen Rast den Gipfel in 1 Stunde 45 Minuten erreicht.
Den herrlichen Gipfelhang fahren wird bis zur Alm und queren dann den Weg hinaus bis zum Wegweiser am Rücken. Von dort der Aufstiegsspur folgend ins Abfahrt ins Tal.
Teilnehmer: Schellei, Henei, Pauli, Manfred, Andi und Matthias

Stefanietour_09

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Dez 21 2009

Wintersonnenwende Gaisberg 1.288m

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Wenn es der Schnee erlaubt, packen wir (Albert und Matthias), um zur Sonnwend zu gelangen, manchmal die Tourenski aus. So geschehen heuer am 21.12.2009. Starker Schneefall vormittags lässt uns auf gute Verhältnisse hoffen. Gegen 18.00 Uhr beginnen wir unser Tour in Aigen in der Gänsbrunnstrasse am Fuße des Gaisbergs (450m). Zuerst am Wanderweg, danach über Wiesen und Felder queren wir die Gaisbergstrasse. Danach geht es wieder am Wanderweg bis zur Zistlalm (1.000m) weiter. Oberhalt der Zistlalm steigt man den Skihang bis zur ehm. Trasse hoch und bleibt dann bis zum Gipfel auf dieser. Nochmals eine Strassenquerung und danch der schönste Teil der Tour, die Trasse wird nun links und rechts von Felsen gesäumt. Zum Schluss kommt in einen fast hochalpinen Waldabschnitt bevor man den Sender bzw. den Parkplatz erreicht. Die Abfahrt über den Schlag südseitig bei der Lichtleitung erweist sich aufgrund des starken Fönsturms und den dadurch schwindenen Schnee als sehr schwierig.
Als wir die Zistlalm erreichen, lodert bereits ein mächtiges Feuer an dem wir uns wärmen. Restliche Abfahrt entlang der Aufstiegsspur.

Wintersonnenwende_09

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