Jul 03 2010

Königstour Karwendl

Abgelegt unter MTB Ausflüge

Mountainbiketour durchs Karwendl über das Lamsenjoch und das Plumsjoch

Lamsenjoch

Lamsenjoch

Teilnehmer: HenischFranz (Guide u. Geburtstagskind), Schellhorn Franz, Lindbichler Paul, Brandstetter Berhard, Erhart Matthias

Treffpunkt Freitags abend bei Henei in Vomp, kurze Lagebesprechung bei einem Schlafumtrunk. Nachtruhe.

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Samstag in der Früh brechen wir bei herrlichem Wetter auf. Beim Bäcker Ruetz geniesen wir ein gutes Frühstück und beginnen gut gestärkt den Aufstieg. Zuerst auf einer noch vorerst asphaltierten Gemeindestrasse, danach auf Schotter zur Bärenrast. Der Trail wird etwas schmäler und führt uns in den Stallenboden. Pause (es ist sehr heiß!) auf der Stallenhütte, um für den folgenden steilen Anstieg alle Kräfte zu mobilisieren. Dann geht es auf einem grobschlachtigen Schotterweg höher und höher, die Hitze und der steile Weg zehren an unseren Kräften, aber nur ein Blick aufs Lamsenjoch mit der Lamsenjochhütte und dem überwältigenden Bergpanorama und alles ist vergessen. Dank der guten Bewirtung von Petra mit ihrem Team verweilen wir etwas länger auf der Hütte. Zum Schluß kaufen wir uns auch noch Hauben aus Nepal im Sherpashop (es hat ja nur + 30°C !!!).
Dann geht es den schmalen Weg rüber zum Joch und wir stürzen uns in die Tiefe. Der Trail ist super, wenige Stellen mit Felskanten, meist guter Schotter. An der Binsalm führt kein Weg vorbei, eine kurze Rast und weiter geht es auf einer Forststraße ins Tal nach Eng. Wir beziehen Quatier auf der Moaralm bei Waltraud und Hermann (Schelm!!!) und lassen den Nachmittag gemütlich ausklingen (Metaxa, mmmmh). Ein schluckerl Wein und wir schlafen tief und kurz.

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Sonntag in der Früh ordnet Henei um 05.45 Uhr Tagwache an, damit es beim Biken nicht so heiß ist, der Plan hat nur zwei Hacken, 1.) es ist leicht bewölckt, 2.) Frühstück gibt es erst ab 07.30 Uhr. OK!!!
Nach reichlichem Frühstück radeln wir wiederlos. Durch den Ahorngrund, danach zweigt links der Forstweg zum Plumsjoch ab. Eine humane Steigung von durchschnittlich 10% bringt uns schnell höher und so sind wir pünktlich zum Frühschoppen auf der Plumsjochhütte.
Nun wirds nochmal kritisch, allen Angaben nach ist der Trail hinunter zur Gernalm etwas steiler (über 20%) und auch die Wanderer die wir treffen ermuntern uns nicht wirklich. Aber was solls, Augen (zu) auf und durch. Mit guter Technik fährt sich die Abfahrt aber total lässig, nur allzu schnell sollte man nicht werden, hinter den Kehren tut sich der Abgrund auf.
Rast auf der Gernalm, Fahrt nach Pertisau, Mittagessen. Danach runter ins Inntal nach Jenbach, über Stans zurück nach Vomp.

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Super tolle Tour, auch auf alle Fälle in einem Tag machbar, event. etwas weniger Pausen (wir hatten ja ein Geburtstagskind!).

Länge: 60 km
Höhenmeter: 2150 m
Schwierigkeit: anspruchsvoll

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Mai 01 2010

Skitourenwochenende Venedigergruppe

Abgelegt unter Allgemein,Skitour

Gipfel Großer Geiger

Essener Rostockerhütte – Großer Geiger 3.360m – Kürsinger Hütte – Großvenediger (Aufgrund schlechtem Wetter am Gipfel der großen Geigers abgebrochen)

Teilnehmer: Schellhorn Franz, Henisch Franz, Lindbichler Paul, Strasser Peter, Matthias Erhart

Freitag 30.04.2010
Anreise ins Virgental, beim Aufstieg zur Essener Rostockerhütte scheint zuerst noch die Sonne aber es zieht leider schon zunehmend zu. Als wir die Essener Rostocker Hütte erreichen beginnt es zu regnen. Die Hütte ist toll, sie bietet alle Annehmlichkeiten die man sich wünschen kann. Das Hüttenwirteehepaar versorgt uns reichlich mit wunderbarem Essen. Kurze Lagebesprechung, das schlechte Wetter beunruhigt uns zunehmend, müssen wir morgen die Tour bereits abbrechen? Nach einem Schlummerbierchen legen wir uns in unser neu renoviertes Zimmer, fantastisch!

Samstag 01.05.2010
Nach einem ausgiebigen Frühstück nutzen wir das halbwegs gute Wetter und nehmen den Anstieg zum Großen Geiger in Angriff. Auf der Kürsingerhütte haben wir bereits abgesagt. Der Nebel würde eine Abfahrt über das Obersulzbachkees zu gefährlich gestalten. Am Maurerkees fällt kurz dichter Nebel ein und wir gehen quasi blind am Gletscherbruch vorbei und über den Gletscher. Kurz bricht die Sonne durch und wir können den Gipfel wunderbar vor uns erkennen. Starker Wind und wieder dicht einfallender Nebel lassen auf dem Gipfel keinen Panoramablick über die herrliche Bergwelt zu. Wie gehts weiter? Option 1, zur Johannishütte um am nächsten Tag doch noch den Venediger besteigen oder Variante 2, wieder zur E.Rostocker abfahren und die Tour vorzeitig abbrechen. Der Nebel ist zu dicht und wir entscheiden uns für den Abbruch. In einer dicken Suppe geht es Richtung Maurertal, wir können uns gerade mal an der Aufstiegspur nach unten tasten. Im Tal unterschreiten wir die Nebelgrenze und haben wieder Sicht. Die Hütte ist schnell erreicht, wir haben Zeit und kehren nochmals gemütlich ein. Abstieg zum Auto und heimfahrt nach Gastein.
Eine, trotz dem bescheidenen Wetter, wunderschöne Tour, in einem sensationellem Tourengebiet. Die Hütte ist wirklich toll und die begehbaren Gipfel reihen sich geradezu nebeneinander. Sehr empfehlenswert!

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Apr 05 2010

Skitour Kreuzkogel (2.686m) übers Thomaseck (2.300m)

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Der für dieses Wochenende geplante Ausflug ins Ortlergebiet (Königsspitze und Monte Cevedale) wurde aufgrund des schlechten Wetterberichtes abgesagt. Nach starken Niederschlägen (Schneegrenze bei ca. 1.2oom) in der Nacht präsentiert sich ein herrlicher Tag mit Kaiserwetter. Laut Panoramakamera ist die Goldbergbahn in Sportgastein wegen technischer Probleme außer betrieb. Super, dann gehe ich halt über den Rathausberg zu Fuß nach Sportgastein.
Die Tour beginnt mit dem Aufstieg aufs Thomaseck beim Gasteiner Heilstollen 1.280m). Nach einem kurzen Stück auf dem Weg der Nordabfahrt zweigt rechts der Peter-Sika-Weg in den Wald ab. Auf diesem steige ich durch den Böckwald bis zur Trafostation der Sbg. AG und komme da wieder auf die Nordabfahrt (1.700m). Wieder den Weg entlang, an den Eiszapfen bei der Langen Rinne vorbei, bis zu einem Platzerl. Die Nordabfahrt geht südlich rechts hinauf, ich halte mich östlich Richtung Gamsstuben und Haitzingalm. Die verfallene Alm ist erreicht und ich gehe über den schönen verschneiten Almboden ins Wildenkar. Bei der ersten steinernen Lawinenverbauung geht es dann nach rechts in den steilen Nordhang (Achtung bei Lawinengefahr!) des Thomasecks. Nach einigen Spitzkehren komme ich zur Eisenbahnerhütte. Nun über den sanften Westhang hin zum Gipfel. Das traumhafte Panorama des gesamten Rathausberges liegt nun vor mir. Der Skilift dürfte auch wieder in Betrieb sein, einige Variantenfahrer kommen mir entgegen. Nun spure ich, im doch schon recht tiefen Pulverschnee (ca. 40 cm Neuschnee), südlich Richtung Honigleitenkopf (2.438 m), den ich aber kurz vor dem Gipfel in der Westflanke tangiere und unterhalb des Keuchenkogel (2.490 m) auf die Keuchenscharte (2.461m) (sehr steiles Gelände, Achtung bei Lawinengefahr!) quere. Nun über zwei Steilstufen hinauf zur Einfahrt der Skiroute Nordabfahrt danach über einen sanften Nordhang direkt zum Gipfel des Kreuzkogels (2.686 m), den ich nach 2 ¾ Stunden erreiche.
Für die Abfahrt gibt es mehrere Möglichkeiten, nördlich den Keuchengraben und die freien Hänge Richtung Thomaseck, südlich ins Weissenbachtal (nur für Kenner!) oder westlich über die Skiabfahrt nach Sportgastein.
Die Tour bis zum Thomaseck (normale Gehzeit ca. 2 Std.) ist eine eher leichte Tour, man benötigt aber eine gute Grundkondition, für die Weiterführung zum südlich gelegenen Kreuzkogel benötigt man durchaus noch einige Reserven (für die 1.500 hm Aufstieg ist mit ca. 3 ½ – 4 Stunden zu rechnen).

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Jan 16 2010

Skitour Geißkarkopf 2.385m (Goaßinger)

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Seit Jahren schaue ich bei jeder Fahrt nach Gastein in Laderding auf die Waldschneise unterhalb der Laderdinger Almen. Irgendwie verlockend für eine Skitour. Schellei und Henei denken sich das selbe, also auf geht´s auf den Goaßinger. Das Auto stellen wir bei der neuen Geschiebewehr beim Kampbach oberhalb Laderding ab (860m). Der Aufstieg führt uns zuerst eine Zeit der Forststraße entlang bis zum besagten Schlag. Dort über Almwiesen und kurze Waldpassagen auf die Laderdinger Alm (1.550m). Pause bei der Kehreralm. Der normale Anstieg würde nun westlich in den Bürgerwald, zu einer Jagdhütte und infolge auf´s Hörndl 1.972m führen. Wir entscheiden uns für eine direktere Variante (Aufgrund der absoluten sicheren und schneearmen Verhältnisse!!!) und gehen hinter der Kehreralm den Sommerweg in den Graben und steigen diesen bis zur Waldgrenze immer steiler werdend hinauf (ca. 40° Steigung = 85% Gefälle!) kanpp unterhalb des Westrückens queren wir nach rechts aus der Rinne (zu steil und unsicher) und gelangen über eine Steilstufe auf den Rücken des Hörndl auf 1.990m. Nochmals eine kurze Pause bevor die elendslange, sehr steile und total abgeblasene vereiste Westflanke in Angriff genommen wird. Diese fast 400 Höhenmeter verlangen uns nochmals einiges ab und umso glücklicher sind wir am Gipfel. Ein traumhaftes Panorama und eine gigantische Fernsicht entschädigen den doch recht anstrengenden, fast fünfstündigen Anstieg. Die Abfahrt über die Westflanke würde ich als eher nicht lohnend bezeichnen. Dafür wagen wir die Einfahrt in die nordseitige eingewehte Aufstiegsrinne und werden mit traumhaftem Pulver belohnt. Ab den Almen fahren wir wegen dem quasi fehlenden Schnee auf der Straße ins Tal.

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Dez 31 2009

Silvesterskitour Hüttenkogel 2.231m

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Die letzte Skitour im alten Jahr führt uns auf den Hüttenkogel in Bad Gastein am berühmten Graukogel (Austragungsort der Alpinen Ski WM 1958). Der Ausgangspunkt ist der Schachenbauer 1.300m von dem wir zunächst auf der Piste bis unterhalb der Zehentner Hütte aufsteigen. Nun zweigen wir rechts in die unpräparierte Herrenrennstrecke (schwarze Piste) ab. Über drei recht steile Hänge kommen wir wieder zur Piste, wiederum rechts halten in die Zimburgabfahrt. Zwei Hänge und man hat bei ca. 1.900m das freie Gelände erreicht. Die letzten 300 Höhenmeter ist man dann ich der unberührten Natur, oberhalb der Waldgrenze mit einem wunderschönen Panorama. Nach ca. 1 1/2 Stunden Gesamtzeit erreichen wir das Gipfelkreuz mit dem Kriegerdenkmal. Aufgrund der schlechten Schneeverhältnisse halten wir uns bei der Abfahrt südlich um in eine der meist eingewehten Rinnen zu gelangen. Dort haben wir annehmbaren Pulver bis zur Berghütte in die natürlich beim Boris eingekehrt wird. Rest der Abfahrt auf der Piste.

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Dez 26 2009

Stefanieskitour Grinnköpfl 1.707m

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Traditionell brechen wir jedes Jahr am Stefanietag zu einer Skitour auf. Meist erlauben Schneeverhältnisse und Lawienensituation keine Touren in den Hohen Tauern und so fällt heuer unsere Wahl auf das Grinnköpfl. Ein Tour über Almwiesen und kurze Waldstücke, auch gut geeignet bei wenig Schnee, in den Salzburger Schieferbergen.
Der Ausgangspunkt ist der Parkplatz der Rodelbahn Grünegg direkt unterhalb der Kirche von Dienten 1.035m. Ein kurzen Stück geht man auf der Rodelbahn bevor man oberhalb der Jausenstation Grünegg bei einer Weggabelung nach links abbiegt. Dort durchquert man rechter Hand ein kurzes Waldstück bevor man auf herrlichen Hängen weiter bergauf steigt. Es folgt danach nochmals ein Waldstück über das man den Ostrücken erreicht. Von dort südwestlich zu der Gipfelkuppe auf 1.707m. Wir haben inkl. einer kleinen Rast den Gipfel in 1 Stunde 45 Minuten erreicht.
Den herrlichen Gipfelhang fahren wird bis zur Alm und queren dann den Weg hinaus bis zum Wegweiser am Rücken. Von dort der Aufstiegsspur folgend ins Abfahrt ins Tal.
Teilnehmer: Schellei, Henei, Pauli, Manfred, Andi und Matthias

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Dez 21 2009

Wintersonnenwende Gaisberg 1.288m

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Wenn es der Schnee erlaubt, packen wir (Albert und Matthias), um zur Sonnwend zu gelangen, manchmal die Tourenski aus. So geschehen heuer am 21.12.2009. Starker Schneefall vormittags lässt uns auf gute Verhältnisse hoffen. Gegen 18.00 Uhr beginnen wir unser Tour in Aigen in der Gänsbrunnstrasse am Fuße des Gaisbergs (450m). Zuerst am Wanderweg, danach über Wiesen und Felder queren wir die Gaisbergstrasse. Danach geht es wieder am Wanderweg bis zur Zistlalm (1.000m) weiter. Oberhalt der Zistlalm steigt man den Skihang bis zur ehm. Trasse hoch und bleibt dann bis zum Gipfel auf dieser. Nochmals eine Strassenquerung und danch der schönste Teil der Tour, die Trasse wird nun links und rechts von Felsen gesäumt. Zum Schluss kommt in einen fast hochalpinen Waldabschnitt bevor man den Sender bzw. den Parkplatz erreicht. Die Abfahrt über den Schlag südseitig bei der Lichtleitung erweist sich aufgrund des starken Fönsturms und den dadurch schwindenen Schnee als sehr schwierig.
Als wir die Zistlalm erreichen, lodert bereits ein mächtiges Feuer an dem wir uns wärmen. Restliche Abfahrt entlang der Aufstiegsspur.

Wintersonnenwende_09

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Sep 25 2009

Klettern in Karlstein (Bad Reichenhall) – 22.09.2009

Der obligate Kletterdienstag führte uns zum wiederholten Mal in den Klettergarten nach Karlstein bei Bad Reichenhall. In Karlstein direkt vor der Fußgänger-Ampel zuerst nach links und gleich danach nach rechts in Richtung Kugelbachbauer abbiegen. Nach ca. 200 m erreicht man den Parkplatz. Von hier geht´s etwa 10 min. per pedes auf der Forststraße weiter, bis man vor einem Felsbrocken, der direkt an der Forststraße liegt, nach rechts in den Wald abzweigt. Nun noch ein paar Meterchen nach oben und schon ist man da…
Gleich in der ersten Wand die man erreicht, befinden sich auch die leichteren Routen des Gebiets, wer etwas anspruchsvoller klettert, sollte sich an die großen Wände wagen. Auch hier findet man noch vereinzelt einfachere Routen im fünften und sechsten Schwierigkeitsgrad. Diese Routen sind, aufgrund der höheren Frequentierung aber schon etwas abgeschmiert, was den Gesamteindruck aber nur minimalst schmälert.

Fredl Fesl machte den Vorstieg, verpasste die Umlenkung, stieg weiter, wunderte sich über nicht vorhandenen Hacken, gelangte schließlich zu einem Bäumchen um die er seine Selbstsicherung legte und wartete wie Bambi das Rehlein, gut versteckt im Gras auf den Nachfolger.
Kaum war Bambi “gerettet”, da wurde es auch schon finster. Nächstes Mal müssen wir früher hin…

Dafür waren wir schneller beim Kletterbier:

Karlstein 22.9.09

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Aug 31 2009

Ebensee Mountainbike – Klassiker 30.08.2009

Habe die Route im “Tour” Magazin gefunden und jetzt endlich ausprobiert. Eigendlich alles SUPER aber irgendwie haben wir es nicht geschafft zum Offensee zu gelangen ohne unsere Räder jeweils eine dreiviertel Stunde durch irgendwelche Wälder zu tragen. Falls mir jemand sagen was wir falsch gemacht haben, ich habe das GPS Track unserer Fahrt hochgeladen, wäre ich wirklich dankbar – Irgendwie muß man ja leichter zum Offensee kommen :-)

Leider haben wir uns gleich nach den ersten 500 Metern verfahren und den Rindbachwasserfall übersehen. Danach gleich wieder verfahren und die Spitzsteinalm nicht erreicht. Nach einiger Zeit Fahrt war dann auch Weg zu Ende und das Radgetrage startete das erste mal.  Aber der Offensee war die schinderei wert!!! Da wir die Tour hin zum Offensee falsch gefahren sind wollten wir sie zumindest rückwärts richtig fahren um alle beschriebenen Sehenwürdigkeiten doch noch zu finden. Leider war nach ein paar Kilomentern der Weg wieder zu Ende… Egal den gleichen Berg wie vorher Rad rauftragen/Rad runtertragen. Danach haben wir aber noch die richtige Auffahrt zur Spitzsteinalm gefunden. Leider nach 5 stunden herumgefahre und noch mehr getrage und ohne Getränke haben wir uns dann entschlossen die letzten 4 Kilometer sein zu lassen :-). Wir sind doch immerhin 40 Kilometer auf diesem Berg herumgefahren …

Aber trotzem sehr netter Ausflug! Verfahren gehört dazu …
Ich habe die Tourbeschreibung mal eingescannt – schön ist ja alles dort!

Hier ein paar Fotos

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PDF File zur Ebensee Tour

GPS Track unserer Ebensee Tour ;-)

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Aug 21 2009

Klettertour Untersberg Dopplerwand, Route Via Pikolon (V) und Ostgrad (II)

Abgelegt unter Bergtour,Klettern

Samstag, 15.08.2009
Maria Himmelfahrt, ein strahlend schöner Tag, heiße Sommertemperaturen und hunderte von Wanderern am Dopplersteig im Aufstieg zur Bergmesse. Ideale Bedingungen um den Massen zu entfliehen und die Dopplerwand zu durchsteigen. So der Plan von Andi und mir. Als Planungsgrundlage dient uns der Kletterführer “Rock Projekts”. Wir weichen aber von der Routenempfehlung, Aufstieg per Gondel und über die Abseilbahn runter zum Einstieg, ab und entscheiden uns für den Aufstieg zu Fuß.
Anfahrt über Grödig dann Richtung Glanegg Fürstenbrunn und nach der starken Linkskurve in Glanegg ist linkerhand der Parkplatz. Von Glanegg aus geht man 1 ½ Stunden über den anfangs recht steilen Dopplersteig-Aufstieg durch den Wald entlang des Rosittenbachs, die unzähligen Stufen der Himmelsleiter, dann über offenes Gelände ins Rosittenkar. Hier hängt sich die Kletterausrüstung und das Seil schon etwas an. Im Kar bei der Weggabelung, rechts der Dopplersteig zum Zeppezauerhaus und Geiereck, links den Mittelweg über den Schellenberger Sattel zur Toni-Lenz-Hütte, befindet sich ein Brünnerl. Einlegen einer kurzen Pause und nochmals das Studium der Wandtopo. Leider ist diese im Führer nur sehr reduziert dargestellt. Reicht vollkommen wenn man sich abseilt, aber um den uns noch unbekannten Einstieg zu finden, ist die Topo eigentlich zu wenig.
Wir gehen den Mittelweg Richtung Schellenberger Sattel und zweigen dann nach dem großen Schotterfeld rechts ab (kleiner Steig, der zum Einstieg Ostgrad unterhalb des Laterndl führt). Am Wandfuß suchen wir nun den Beginn der Route (gestaltet sich schwierig) und klettern ein breites Band nach rechts hoch. Geschafft, endlich der erste Bohrhacken. Nun sehen wir, dass wir zu weit südlich (quasi links) waren und die Route beim ersten großen Schuttkegel beginnt. Andi schickt mich in den Vorstieg und ich gehe an dem Band weiter entlang. Die Hacken sind nur schwer zu finden und am Fels ist zu erkennen, die Route wird von unter nur sehr selten geklettert. Nach dem Band kommt ein kleiner Vorsprung über den ein munteres Bächlein herunter plätschert. Der Fels ist recht brüchig also weiche ich auf ein kleines Platzerl links neben den Vorsprung aus. Andi steig nach. Dann beraten wir uns und entscheiden, wir seilen wieder ab. Die Route erscheint uns durch das Wasser und den brüchigen Fels als nicht lohnend. Am Wandfuß queren wir Richtung Ostgrad und steigen die Verschneidung (durchs Loch) zum Laterndl (III) hoch (Bohrhacken vorhanden). Weiter geht’s durch die Flanke zu einem Latschenfeld (dieses direkt durchqueren oder nach links auf die Felsen ausweichen). Danach auf einer Leiten links halten und zu einer Gedenktafel am linken Ende der Schlusswand aufsteigen. Geht man rechts am Grad entlang, kommt man zum Wandbuch des Edelweißclub Salzburg und dann über die Kübelrinne (sehr ausgesetzt) auf den Gipfel. Nach der Schlusswand (II, Bohrhacken vorhanden) durch ein Latschenfeld zum Kreuz des Geierecks. Nun sind wir beide froh endlich am Gipfel zu stehen. Kurze Pause und Abstieg über den Dopplersteig. Müde erreichen wir das Auto. Uns ist nun klar, die Kletterrouten in der Dopplerwand sind eindeutig für die Benutzung der Abseilbahnen nach erfolgter Auffahrt mit der Gondelbahn ausgerichtet.
Wir werden es aber nach einer Trockenperiode nochmals vom Wandfuß aus probieren.

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